Bisherige Veranstaltungen


Freitag 1. Dezember, 19:00-21:00

"Freiheit – was meint der Buddha damit?" von Irene Bumbacher
Erfahrbare innere Freiheit ist das zentrale Versprechen der buddhistischen Herzens- und Geistesschulung. Was beinhaltet diese Freiheit? Nähern wir uns dieser Freiheit schrittweise auf unserem Praxispfad, oder ist sie schon genau jetzt erfahrbar?
Wir werden diesen Fragen am Vortragsabend meditierend und gedanklich nachgehen.


Freitag 17. November, 19:00-21:00

"Ethik in der buddhistischen Praxis" Vortrag von Yuka Nakamura

Wenn spirituelle Praxis wirklich bedeutsam und mehr als eine Freizeitbeschäftigung sein soll, dann muss sie auch unseren Alltag und unser Leben prägen. Eine wichtige Dimension dabei ist die Frage der ethischen Integrität in unseren Gedanken, Worten und Taten. Indem wir unsere Handlungen achtsam und ehrlich erforschen, sehen wir, wie sie eingewoben sind in ein komplexes Gewebe von Ursachen und Wirkungen. Wir kommen nicht umhin zu erkennen, wie unsere Absichten und unser Tun Freud oder Leid hervorbringen. Wir haben die Wahl, uns auf das auszurichten, was heilsam ist und was Frieden und Verbundenheit bringt – für uns selbst und für alle Wesen.
Welche Orientierungshilfen helfen uns dabei, so zu handeln, dass wir Leiden vermindern können? Wie können wir mit ethischen Dilemmata umgehen, in denen es unmöglich ist, eine ideale Lösung zu finden?
Im Vortrag gehen wir diesen Fragen nach.
Der Vortrag beginnt im Anschluss an eine gemeinsame Meditation.

 


Freitag 10 November, 19:00-21:00

"Meditation und Resilienz" Vortrag von Uyen Huynh-Do


Freitag 27. Oktober, 19:00-21:00

"MediTiere - mit Tieren still sein"

Filmvorführung mit anschliessendem
Gespräch mit Martin Kalff und Erika Eichenberger (Regisseurin)

Was bedeuten Tiere für uns Menschen, jenseits von Klischees wie “treuer Begleiter”, “auf dem Bauernhof” oder “im Zoo”? Wie können wir gegenüber Tieren sensibler und aufmerksamer werden? Für diese Anliegen wählen zwei Meditationslehrer und eine Ordensfrau neue Wege: Im Begegnungszentrum „Felsentor“ auf der Rigi sowie in einem buddhistischen Zentrum in Zollikon bieten sie Meditationskurse an, die direkt in Bezug zu Tieren stehen. Sei es, dass sie auf einer Wiese neben Schwein, Hund und Geiss meditieren, sei es, dass sie in der Meditation mit Traumbildern und Visualisierung von Tieren arbeiten. Immer geht es darum, das Be¬wusstsein in Bezug auf Tiere als fühlende Wesen zu fördern. Eine Methode, die zu mehr Achtsamkeit und Freude ver¬helfen soll. Ein Film von Erika Eichenberger nach einer Idee von Martin Kalff. Mit Vanja Palmers und Schwester Theresia Raberger.


Freitag 29. September, 19:00-21:00

"Gitarrenklänge aus der Stille" mit Miguel Guldimann

In der Stille verweilen und Gitarrenklängen lauschen.
Miguel Guldimann ist klassischer Gitarrist und Zenlehrer der Linie ’Willigis
Jäger’.


Sonntag 17. September, 11:00 - 17:00

Totengedenktag

Verschiede buddhistische Traditionen begehen Gedenkfeiern an verstorbene Angehörige.
Theravāda-Mönche weihen die Gaben der Angehörigen zur Verdienstübertragung auf die Verstorbenen. In der tibetischen Tradition wird Tschenresig, die Verkörperung des grossen Mitgefühls angerufen und gemeinsam das Om mani peme hung rezitiert.
Chan Praktizierende führen Reuerituale durch und gedenken der Verstorbenen in einer Zeremonie. Ahnen-Chanting durch Mitglieder des sozialen Buddhismus.
Tagesablauf:
Theravāda Tradition
11:00 – 12: 00        Darbringen der Buddhagaben
            Spendenzeremonie
Gemeinsames Mittagessen (Eigenverpflegung)
Tibetische Tradition
13:30 –14:30        Tschenresig-Gesang
Chan Tradition
14:30 – 15:30        Totengedenkzeremoniell
Yun Hwa Sangha Bern
15:30– 16:00        Ahnenchanting


Freitag 15. September, 19:00

"Weisheit für das tägliche Leben", Filmvortrag von Ji Kwang Dae Poep Sa Nim

An diesem Abend werden Sie die Gelegenheit haben einer Lehrrede der buddhistischen Dharma Meisterin Ji Kwang Dae Poep Sa Nim beizuwohnen.
Diese Dharma-Rede wurde kürzlich aufgenommen und dauert ca. 40 Minuten. Sie wird auf Englisch gehalten mit Untertiteln in Deutsch.
Es wird eine Einführung zur Lehrrede und zum Sozialen Buddhismus geben. Anschliessend gibt es Raum für Fragen und Antworten.


Freitag 08. September, 19:00

"Übergänge – im Leben und am Lebensende" Vortrag von Hildi Thalmann
In diesem Vortrag soll auf die Übergänge im Leben eingegangen werden, vor allem auf diejenigen die eine existentielle Bedeutung haben – Verlust von lieben Personen, Krankheit, Alter und dann das eigene Sterben. Was können wir bei diesen Übergängen lernen, wie können wir an ihnen wachsen? Welche Hilfen kann uns die Chan-Praxis geben?


Mittwoch 06. September 2017, 19:00

"Einführung in die Praxis des Vipassana-Einsichtsdialoges" mit Bhante Sukhacitto

Wir werden eine für die Arbeit in zwischenmenschlichen Beziehungen gezielt entwickelte Meditationspraxis, deren Grundlage Vipassana (Einsichtsmeditation) ist, üben. So, wie wir in der Ruhe der traditionellen individuellen Meditation bemerken, wie schnell wir uns in Gedanken und Emotionen verlieren und uns Stress aus reiner Gewohnheit selbst fabrizieren, entfaltet sich derselbe Prozess, wenn wir beim Einsichts-Dialog paarweise gegenüber sitzen und unter Anleitung  gemeinsam praktizieren. Das Erlebnis der Interaktion mit anderen ermöglicht uns mit Achtsamkeit und Entspannung uns gegenseitig zu unterstützen die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.


Freitag 18. August, 19:00
„huatou“ – eine sanfte Annäherung an die grosse Frage von Leben und Tod

Meditation mit Hildi Thalmann
Die Methode des „huatou“ wird erklärt. Die Praxis ist, das „huatou“ zu untersuchen, um die grosse Frage von Leben und Tod hervorzurufen und so die Schale der Unwissenheit und der Geistestrübungen zu durchbrechen, um die wahre Natur des Geistes aufzudecken. Dieser Zugang kann sehr kraftvoll und energetisch sein oder er kann seine Wirkung aus der ununterbrochenen, jedoch sanften Praxis gewinnen. An diesem Abend wird eine erste Annäherung an die sanfte Praxis erkunden und einüben.


Freitag 30. Juni, 19:00 bis Sonntag Nachmittag 2. Juli 2017

Tanz-Workshop: „Der Mandala-Tanz der 21 Lobpreisungen von Tara“

Prema Dasara, TARA DHATU, Dance the Goddess, Hawai.

 

Wir erkunden das Reich des erleuchteten Weiblichen, das als stille Bewusstseins-
Revolution den Planeten umspannt.
Tara ist die Verkörperung von Weisheit und Mitgefühl, die grosse Mutter-Gottheit,
die rasch denjenigen zu Hilfe eilt, die nach ihr rufen, die Hindernisse überwindet
und Unwissenheit auflöst. Eine “Gottheit” des buddhistischen Tantra,
ist sie ein latentes Potential in uns allen. In diesem Tanz preisen wir sie, verkörpern
sie und entdecken unsere eigene Vollkommenheit. Der Workshop endet
mit einer getanzten Segensfeier am Sonntag.
Dieser Tanz ist eine moderne Form der traditionellen Buddhistischen Tara Meditation.
Die TeilnehmerInnen lernen Methoden der persönlichen Transformation
kennen. Der Freitagabend steht allen als Einführung offen. Dann verpflichten
sich die Teilnehmenden, an den folgenden Modulen und am Opfertanz am
Sonntag teilzunehmen.

Der Freitagabend steht allen als Einführung offen. Dann verpflichten sich die Teilnehmenden, an den folgenden Modulen und am Opfertanz am Sonntag teilzunehmen.
Kostenbeitrag: 150.- CHF für den ganzen Workshop.


Freitag 09. Juni 2017, 19:00

"Die Wissenschaft der Meditation" mit Diego Hangartner

Neueste wissenschaftliche Forschung hat sich in den letzten Jahren sehr für
das Thema Meditation und deren Wirkung interessiert. Themen wie Achtsamkeit,
Mitgefühl und die persönlichen Vorteile einer Meditation sind mittlerweile
keine Tabu-Themen mehr.
Doch es stellen sich auch Fragen: was geht dadurch verloren? Was gewinnen
wir daraus? Wie können inkompatible und gegenseitige Weltsichten,
wie es die Religionen und die Wissenschaften scheinbar sind, einen Austausch
führen?
Wie werden im Buddhismus verankerte Begriffe von der modernen Forschung
und den Naturwissenschaften uminterpretiert? wie neurowissenschaftliche
und klinische Erkenntnisse das Verständnis und die
Implementierung der traditionellen Meditationspraxis beeinflussen.


Freitag 12. Mai 2017, 19:00

"Der Weg der Praxis – Lernen was wir niederlegen und was wir aufgreifen" mit Chang Wu Fashi
(The Path of Practice – Learning What to Put Down and Pick Up)
Vortrag in Englisch, deutsche Übersetzung
Auf unserem Weg des lebenslangen Lernens müssen wir herausfinden, was wir niederlegen und was wir aufnehmen. Unzufriedenheit und Leiden entstehen, wenn wir den Dingen anhaften, die wir eigentlich ablegen sollten. Bedauern und Enttäuschung nisten sich ein, wenn wir uns vor Verantwortungen scheuen, die wir übernehmen müssten. Die Chan Praxis unterscheidet sich nicht vom Leben. Was also niederlegen und was aufgreifen? Wenn wir lernen, Antworten auf diese einfache Frage zu finden, wird dies einen grossen Einfluss auf unser Wohlergeben haben.


Samstag 6. Mai 217, 08:30 - 17:30

Vesak Fest, Theravada-Gruppe mit Bhante Anuruddha

08:30-09:00     Annehmen der 8 edlen Gelöbnisse und Buddha Vandana
09:00-10:00     Meditation
10:00-10:30     Tee Pause
10:30-11:00      Eröffnung der Zeremonie, willkommen heissen der Buddha-Reliquien und kurze Ansprache
11:00-11:15      Ehrerweisung (Puja) und Darreichung von Gaben (Dana) an Buddha
11:15-12:00      Spendenzeremonie für die ehrwürdigen Mönche und Hauptsponsoren
12:00-13:30      Gemeinsames Essen und Betrachten der Buddha Reliquien
13:30-14:00      Dhamma Vortrag
14:00-16:00     Offener Zugang zum Betrachten der Reliquien und Stille Meditation und singhalesischer Vortrag

Dialogbereich im Haus der Religionen
14.00-16.00    Buddhas Reformhaus I  " Buddhismus zwischen Tradition und Moderne - Aufbruch der Frauen "
Die buddhistische Nonne und Dozentin an der Universität Hamburg Dr. Carola Roloff spricht über die Reformbewegungen, die es auch im Buddhismus immer wieder gab. Veränderungen sind zwar schmerzlich, bieten aber auch die Chance und Raum für etwas Neues. Anschliessende Diskussion, auch mit Vertreterinnen und Vertretern, Mönchen und Nonnen verschiedener buddhistischer Traditionen.

16:00-16:30      Rezitationen und Segnungen durch die Theravāda-Mönche im buddhistischen Raum.
17:30                  Verabschiedung und Ende der Zeremonie


Freitag 28.April / 19. Mai / 23. Juni, 19:00 - 21:00

Meditationen mit der ehrwürdigen Bhikshuni Drime

An den drei Abenden wird Bhikshuni Drime in die analytische und konzentrative Meditation zu den drei grundlegenden Übungen aus Buddhas Belehrungen einführen.
An jedem Abend gibt es eine Einführung und praktische Übungen.
1. Abend: Niemandem schaden
2. Abend: So viel Gutes tun als möglich
3. Abend: Den eigenen Geist schulen anhand von Atisha‘s Geistes-Übungen


Freitag 7. April 2017, 19:00

"Frei von Angst...?" mit Dagmar Jauernig (Dipabodhi)

Schreckensmeldungen von Terror und Gewalt aus nah und fern überfluten uns medial rund um die Uhr. Klimawandel, Migration und rasante Veränderungen der Arbeitswelt betreffen unsere Lebenswirklichkeit zunehmend. Und die Sorge um das Wohlergehen unserer Lieben uns unserer selbst mag uns im Alltag mehr oder weniger belasten.
Wie kann die Botschaft des Buddha, einen freien und friedvollen Herz-Geist zu verwirklichen, unser Leben berühren und verändern? Wie werden wir frei(er) von Angst? Und wie handeln wir in einer zunehmend komplexen Welt, wenn wir Verbundenheit und Herzenswärme anstel-le von Furcht empfinden? Was geschieht, wenn wir, anstatt Schutzmauern um unser Herz zu errichten, Verletzlichkeit und Mitgefühl zulassen?
Der Vortrag bietet verschiedene Perspektiven auf dieses umfassende Thema. Kurze medita-tive und reflektierende Elemente laden zur persönlichen Auseinandersetzung ein.


Freitag 24. März 2017, 19:00

"Leuchtender Mond" mit Sabine Hayoz Kalff

"Tritt wie der Mond hinter den Wolken hervor und leuchte," heisst es in einer alten buddhistischen Anweisung.
Anders als in unserer abendländischen Kultur wird der Mond in Asien, besonders im Buddhismus, als Symbol des höchsten geistigen Prinzips, aber auch des unendlichen Mitgefühls verehrt.
In ihm vereinigen sich Herz und Geist auf harmonische, aber auch geheimnisvolle Art und Weise.
Der Mond als Licht der Nacht erhellt uns den Weg zum Erwachen aus dem Schlaf der Unwissenheit.
Der Legende nach ist Buddha an einem Vollmondtag im Mai geboren und in einer eben solchen Nacht hat er Erleuchtung erlangt.


Sonntag 12. März 2017, 10:00 - 17:00

Der erste von vier Hauptfeiertagen im Tibetischen Buddhismus.
Er wird immer am ersten Vollmondtag im Tibetischen Neujahr gefeiert.
Drei tibetisch-buddhistische Gruppen (Rigpe Dorje, Longku FPMT Zentrum und RIPA International Center) werden gemeinsam Gebete und Zeremonien durchführen.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Zu den einzelnen Zeremonien wird es vorher immer eine kurze Einführung geben.
Das Programm am Nachmittag ist auch für Kinder geeignet.

10:00        Stille Ankunfts-Meditation                        
10:20       Begrüssung der Gäste                                                          
10:30        Gebets-Ritual zum Medizin-Buddha 
12:00        Mittagspause zur Selbstverpflegung
13:00        Buddhas Leben
13:30        Meditation für Kinder
14:00        Praxis: Tierbefreiung
15:00       Tee - Pause
15:45        Film:  Besuch des Dalai Lama  im HdR
16:15       Lichter-Darbringungs-Zeremonie
16:45       Abschluss-Meditation


Freitag 10. März 2017, 19:00

"Um sich selbst kümmern" mit Lama Irene

In diesem Vortrag wird Lama Irene aufzeigen, wie wir mit einfachen Übungen und Merksätzen uns fürsorglich um uns selber kümmern können, wenn alles zu viel wird. Sie zeigt auf, dass es einfach und machbar ist, kurz zu stoppen, um gezielt umfassendes Akzeptieren zu stimulieren. So erhält unsere kreative Intelligenz Raum, sinnvolle Schritte in unsrem Leben einzuleiten.
Dabei bezieht sie sich auf grundlegende Achtsamkeit und das Lodjong Geistes Training wie es von den grossen tibetischen Übenden seit Jahrhunderten gelehrt und angewendet wird. Natürlich fliessen auch ihre eigenen Erkenntnisse und Lebenserfahrungen, die sie durch langjährige Praxis in langen Retreats und im nahen Zusammenleben in Gemeinschaften gewonnen hat, mit ein.


Freitag 24. Februar 2017, 19:00

"Der Körper in der Chan-Meditations-Praxis" mit Žarko Andričević

Meditation wird gewöhnlich als Geistes-Training verstanden; welche Rolle spielt dann der Körper. Was ist seine Bedeutung und seine Aufgabe? Wie ist die Beziehung zwischen Körper und Geist, und wie können wir beide harmonisieren?


Freitag 03. Februar 2017, 19:00

"Liebe und Mitgefühl entwickeln trotz schwieriger Umstände" mit Geshe Ngawang Jangchup

Geshe Ngawang Jangchup zeigt Wege auf, wie wir besser mit negativen Emotionen umgehen können und dadurch mehr Liebe und Mitgefühl für uns selber und andere entwickeln können die so zu einem glücklicheren Leben führen.
Am Anfang kurze Meditation ca. 15 Min.), dann Talk ca. 1h, dann Fragen beantworten.


Freitag 27. Januar 2017, 19:00

Meditation mit Lama Irene

An diesem Abend wird Lama Irene schrittweise eine Tonglen Meditation mit uns durchführen. Tonglen ist die Meditation des Gebens und Annehmens. Wir lernen Schwierigkeiten nicht zu verfestigen und uns selber wie anderen Wohlbefinden zu senden sowie Leid anzunehmen. Als erstes gilt es Liebe und Mitgefühl für uns selber im Angesicht von Schwierigkeiten und Irritationen zu kultivieren. In weiteren Schritten können wir diese dann auf uns nahe- sowie fernstehende Personen und fühlende Wesen wie Tiere ausweiten.


Freitag 13. Januar 2017, 19:00

"Furchtlos sterben" mit Ani Losang Palmo (Rita Riniker)

Betrachtungen über Vergänglichkeit, Tod und auf das gegenwärtige Leben. Den eigenen Tod müssen wir nur sterben, den der Anderen müssen wir leben.
Je mehr wir uns mit diesen zwei wichtigen Ereignissen in unserem Leben auseinandersetzen, je besser wird es uns gelingen, sie heilsam zu integrieren. Der tibetische Buddhismus gibt uns viele Methoden und Werkzeuge, wie wir unseren Geist geschickt und mit Mitgefühl in die Richtung lenken, dass wir ein freudvolles Leben führen, und die Angst vor dem Tod verlieren.
An diesem Abend schauen wir uns diese Methoden gemeinsan an.


Samstag 31. Dezember 22:45 - 23:45

"Meditation und 108 Glockenschläge zum Jahresende" mit Marco Genteki Röss

In japanischen, buddhistischen Tempeln wird das Jahr traditionell mit 108 Glockenschlägen kurz vor Mitternacht ausgeläutet. Normalerweise ist dies eine grosse Tempelglocke und die BesucherInnen  können je einen Glockenschlag ausführen.
Zum dritten Mal führen wir diesen Anlass, unseren Möglichkeiten entsprechend  leicht abgeändert , im buddhistischen Zentrum durch.
Marco Genteki Röss (Rinzai-Zen Tradition) wird das Herzsutra auf japanisch rezitieren und danach die  108 Glockenschläge ausführen. Währenddessen meditieren Alle auf ihre persönliche Weise in Stille.
Nach dem ausklingen des letzten Schlages sind alle TelnehmerInnen gebeten ihre Sitzkissen wegzuräumen, den Raum ohne weitere Worte zu verlassen  und so die Stimmung in Stille nach Hause zu tragen.


Freitag 23. Dezember 2016, 19:00

"Stille Meditation" mit Hildi Thalmann

Wir widmen in der Vor-Festzeit einen Abend der stillen Meditation. Entspannt und präsent beruhigen wir unseren Geist und kommen in Kontakt mit der Klarheit und dem Mitgefühlt, das in uns als Potential vorhanden ist.
Nach einer kurzen Einführung werden wir 3 mal 25 Minuten sitzen und dazwischen Yogaübungen machen.


Freitag 16. Dezember 2016, 19:00

"Insight Dialogue Überzeugung"

mit Bhante Anuruddha


Samstag 10. Dezember 2016, 08:00 -18:00

"Rohatsu Meditation"

Die Erleuchtung des Buddha (traditionell 8. Dezember) wird in Zen und Chan durch langdauernde Meditationen, oft in Sesshins und während der ganze Nacht begangen.
Wir möchten diesen besonderen Tag würdigen, indem verschiedene Zen- und Chan-Gruppen gemeinsam zwei Tage später  zum meditieren einladen.
Die einzelnen Abschnitte werden jeweils mit kurzen Impulsen oder Zeremonien eingeleitet oder beendet.
Sie sind eingeladen abschnittweise oder den ganzen Tag über mit uns zu meditieren.

Tagesablauf
08:00 – 10:00    Rinzai Zen: Marco Genteki Röss
10:00 – 12:00    Soto Zen: Regula Siegfried
12:00 – 14:00 Pause und Verpflegungsmöglichkeit: Samstagbrunch
14:00 – 16:00 Chan: Hildi Thalmann
16:00 – 18:00    Zenlinie Willigis Jäger: Miguel Guldimann


Freitag 9. Dezember 2016, 19:00

"Vertrauen in den gegenwärtigen Augenblick" Vortrag und Meditation mit Anne Michel

Wir werden erkunden wie wir in der Erfahrung präsent sein können und zulassen, wie sie sich in ihrem eigenen Rhythmus ändert. Wie wir den Moment wertschätzen, weil er ist, wie er ist, und nicht weil er ist, wie wir ihn auf bestimmt Art wünschen.
Die erste Edle Wahrheit sagt uns, dass es manchmal Leiden gibt und dass genau in diesem Moment auch das Ende des Leidens da ist.
Was bedeutet dies in unserer Erfahrung? Wie kann ich die Dinge sein lassen, wie sie sind und nicht auf sie reagieren, wenn sie mich triggern?
Bedeutet Vertrauen in den gegenwärtigen Moment auch Vertrauen in unser Leben? Wie können wir unser Leben mit Vertrauen betrachten?


Freitag 25. November 2016, 19:00

"KLang und Stille" mit Maria Lisa Buschor

Nach einer kurzen Einleitung singen wir das Mantra:   "Om Mani padme hum", des Buddhas des Mitgefühls.
Dann stille Meditation, ca. 30 Minuten, mit einer Anleitung, falls neue Meditierende da sind.
Aus dem Raum der Stille berühren wir den Raum des Klangs mit Atem, Stimme, Mantras und Liedern aus der buddhistischen Tradition. Dazwischen immer wieder Stille, um nachklingen zu lassen.
Nochmals eine stille Meditation ca. 15 Minuten.
Abschliessend eine Widmung zum Wohle aller Wesen und Zeit für Fragen.


Freitag 11. November 2016 19:00
"Zen und die Zukunft der Religion" Vortrag und Meditation mit Paul Shepherd

Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr Menschen von den traditionellen Formen der Religion enttäuscht sind. Die Kirchen sind oft leer und Religion ist für viele Menschen auf Feiern wie Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen reduziert. Manche unter uns sehen diesen Trend als einen unvermeidlichen Prozess von einer auf blindem Glauben basierenden "Kinder-Religion" hin zu einer "erwachsenen Religion“, die auf spiritueller Praxis, Erfahrung und Integration beruht.
Paul Shepherd wurde katholisch erzogen und besuchte zwölf Jahre lang kirchliche Schulen, bevor er – enttäuscht und desillusioniert – aufhörte, den Katholizismus zu praktizieren. Sein Werdegang führte ihn schliesslich zur Zen-Praxis und später zu einer neuen Wertschätzung der eigenen religiösen Tradition und Wurzeln. Viele Menschen im Westen schauen auf ähnliche Biographien zurück.
Welche Auswirkungen hat diese soziale Entwicklung für uns als Einzelpersonen und für die Gesellschaft als Ganzes, vor allem in der heutigen Zeit, da wir in vielen Religionen auch eine Zunahme an Fundamentalismus erleben? Inwieweit benötigen spirituelle Praxiswege eine religiöse Untermauerung, sei sie buddhistisch oder christlich? Können wir immer noch von „Zen-Buddhismus“ oder sollten wir eher von „Zen für Christen“ sprechen? Welche Bedeutung haben säkulare Ansätze wie die gegenwärtig sehr beliebte Mindfulness-Bewegung in Zusammenhang mit Zen-Meditation für uns?
Diese und andere Fragen werden in Paul Shepherds Vortrag zur Sprache kommen und durch eine kurze, geführte Meditation und, wenn es die Zeit erlaubt, eine Frage-und-Antwort-Runde ergänzt werden.


Freitag 21. Oktober 2016, 19:00

"Vipassana - Einsichtsmeditation" mit Rainer Künzi

Drei Aufgaben von Meditierenden: 

Weise Sicht - Gewahrsein - Kontinuität ... und daneben ganz viel Nichts-Tun! 

An diesem Abend werden wir in der Stille praktizieren, begleitet von Anleitungen und Erklärungen zur Vipassana-Einsichtsmeditation, wie sie in Burma und im Westen gelehrt wird. 

Wie können wir eine entspannte, freundliche Präsenz wie auch Klarheit und Verständnis in unsere stillen Meditationen und in unsere Alltagspraxis bringen? 


Freitag 14. Oktober 2016, 19:00

"Energiewenden: Ein Beitrag zu Dharma und Wissenschaft von Natur und Umwelt"

mit Eckhard Ströfer
Es geht um eine der vier „Umgebungen“ nach Meister Sheng-Yen, hier nämlich um die „natürliche Umgebung“ und es geht um „Leere ist Form“. Unsere körperliche und materielle Existenz ist durchaus ein Faktum. Die zugehörigen Energieflüße werden in Raum und Zeit betrachtet. Wo kamen sie her, wie wirkten sie und wo werden sie in unserer technologisch – wirtschaftlich dominierten Welt mit über sieben Milliarden menschlichen Einwohnern herkommen. Es gab „Energiewenden“ in der Vergangenheit und es gibt solche in der Gegenwart. Was sind die Rahmenbedingungen des Wandels und wie wechselwirken sie mit unserer Existenz?


Freitag 23. September 2016, 19:00

"Insight Dialogue Meditation zu Altern, Krankheit und Tod"

mit Bhante Anuruddha


Freitag 16. September 2016, 19:00

"Uppajjhatthana Sutta: Themen der Kontemplation"

mit Bhante Anuruddha


Freitag 09. September 2016, 19:00

"Meditation und Herz-kreislauferkrankungen"

Vortrag von Uyen Huynh-Do


Freitag, 26. August 2016, 19:00
"Chan-Meditation des Stillen Gewahrseins" mit Hildi Thalmann (Chang She)
Stilles Gewahrsein (mozhao) ist die Meditations-Praxis, in der sich der Geist nicht bewegt, jedoch klar und gewahr ist. In Stille führen wir den Geist in die Ruhe; Gewahrsein bezieht sich auf das Betrachten mit einem hellen und klaren Geist. An Nichts wird festgehalten, nichts wird zu einem Hindernis. In diesem Zustand ist der Geist ohne Form oder Eigenschaft. Diese Methode umfasst das Zusammenbringen und gleichzeitig Anwenden der beiden buddhistischen Meditationsformen von Ruhe und Hellblick. 
An diesem Abend werden wir mit dieser Methode zu üben beginnen.


Freitag 24. Juni 2016, 19:00

"Vipassana-Meditation – Einsicht durch Achtsamkeit" mit Renate Seifarth
An diesem Abend wird die Vipassana-Meditation vorgestellt, wie sie in Burma gelehrt wird. Im Herzen von Vipassana steht die Entwicklung von Achtsamkeit. Wir nehmen wahr, was wir spüren, empfinden, fühlen und denken, ohne dies zu bewerten oder zu verändern. So entfaltet sich das Leben vor unseren inneren Augen. Wir gewinnen Einsicht in grundlegende Muster, die entscheiden, ob wir Freude oder Leid erfahren.
An diesem Abend wird der Ablauf der Vipassana-Praxis erläutert und wir werden gemeinsam meditieren.


Freitag, 10. Juni 2016, 19:00

«Being peace»: Was kann buddhistische Meditation zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen? mit Dagmar Jauernig (Dipabodhi)
Ist Meditation Weltflucht? Falls nicht: Wie führt die Hinwendung zum eigenen Herz-Geist zu umfassender Fürsorge für das Leben in all seinen Facetten?
Was in unserem Geist ist, wirkt sich im Leben aus: Ungebremste Gier und unkontrollierter Hass etwa entstehen ganz klein zuerst im eigenen Geist. Werden sie nach aussen getragen, entstehen Konflikte aller Art. Und unendliches Leid, im Kleinen wie im Grossen.
Das Potenzial zu Freiheit, Frieden und Glück liegt genauso im eigenen Geist wie die Grundlagen von Hass, Grausamkeit und Angst. Die Erfahrung Buddhas, dass jede und jede zu innerem Frieden und Glück «erwachen» kann, ist hier und jetzt überprüfbar. Die freundliche und präzise Erforschung und Schulung des eigenen Geistes ermöglicht, den Prozess des Lebens mehr und mehr zu verstehen. Umfassendes Verständnis des Lebens äussert sich in Mitgefühl, in der Sorge um das Wohlergehen und den Frieden aller. Wie wir dies im Sinn eines lebensfreundlichen Miteinanders im Alltag konkret umsetzen, ist genauso Teil der buddhistischen Praxis wie die meditative Erforschung des Geistes.


Freitag, 3. Juni 2016 19:00 Uhr bis Sonntag, 5. Juni 2016 17:00 Uhr
"Einführung in den Einsichtsdialog" mit Bhante Sukhacitto
Freitag ist Beginn des Wochenend Retreats und offener Abend für alle Interessierten (Samstag 9- ca.18 Uhr und Sonntag 9-17 Uhr, bitte anmelden bei Bhante Anuruddha; Telnr. 076 3400204 oder Email an zbuddhistvihara@gmail.com),Teilnahme auch nur am Freitag Abend und am Samstag möglich, empfehlenswert ist aber am ganzen Kurs teilzunehmen. Ausserhalb der Dialoge wird im Kurs geschwiegen.
Freiwillige Spenden sind willkommen zur Deckung der Unkosten und Unterstützung des Lehrenden. Weitere Infos unter www.metta.org (in Englisch) und im Buch "Einsichtsdialog" von Gregory Kramer

Wir werden eine für die Arbeit in zwischenmenschlichen Beziehungen gezielt entwickelte Meditationspraxis, deren Grundlage Vipassana (Einsichtsmeditation) ist, üben. So, wie wir in der Ruhe der traditionellen individuellen Meditation bemerken, wie schnell wir uns in Gedanken und Emotionen verlieren und uns Stress aus reiner Gewohnheit selbst fabrizieren, entfaltet sich derselbe Prozess, wenn wir beim Einsichts-Dialog paarweise gegenüber sitzen und unter Anleitung  gemeinsam praktizieren. Das Erlebnis der Interaktion mit
anderen ermöglicht uns mit Achtsamkeit und Entspannung uns gegenseitig zu unterstützen die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.


Freitag, 20. Mai 2016, 19:00
„Nothing special“ mit Regula Siegfried                   
Vortrag/Meditationsabend und die Möglichkeit Fragen zu stellen
Wir haben viele Vorstellungen davon, wie Meditation sein soll und was wir dabei erfahren sollen. Einfach nur sitzen – Shikantaza- wie es im Soto Zen genannt wird, ist sehr einfach. Aber auch wieder nicht. Einfach nur sitzen ist nichts besonderes, aber es genügt uns meistens nicht, weil wir oft dennoch oft wo anders hinkommen wollen, als dort wo wir gerade sind.  Den Ort an dem wir sind – nämlich oft  inmitten unserer Sorgen, Ängste, Probleme, Wünsche – also mitten im vollen Leben - wollen wir nicht akzeptieren. Wir wollen besser sitzen, länger sitzen, weniger Gedanken haben, weniger Begierden haben, nicht so viele Probleme haben, glücklicher sein, leichter durchs Leben gehen, uns besser spüren, und so weiter. Einfach nur sitzen, das reicht uns oft nicht. Über dieses Thema gibt es einen Input und vielleicht auch eine Diskussion. Anschliessend üben wir Shikantaza: Einfach nur sitzen.


Freitag 13. Mai 2016, 18:00 !

"Zufluchtnahme zu den Drei Juwelen", Vortrag des Ehrwürdigen Gonsar Tulku Rinpoche

Anschliessend an den Vortrag findet eine Puja statt.

Zuflucht ist in unserem Sprachgebrauch ein selten verwendetes Wort. Auf unserer Suche nach Glück nehmen wir aber ständig Zuflucht, in die verschiedensten Dinge und Umstände unseres Lebens.
Als Buddhist suchen wir nach etwas auf das wir uns verlassen können und nehmen Zuflucht zu den Drei Juwelen. Zuflucht ist das Tor zur Anwendung der Unterweisungen des Buddha und schafft eine Verbindung unseres eigenen Geistes und dem Geist des verehrten Meisters und allen Buddhas. Buddha, Dharma und Sangha, die drei Juwelen, werden mit einem wunscherfüllenden Juwel verglichen, das alle unsere Wünsche nach Glück und Freiheit von Leid zur Erfüllung bringt.


Samstag 7. Mai ab 10:30 bis Sonntag 8. Mai 06:00 Uhr, 2016

"Vesak Zeremonie und Ausstellung von Buddha-Reliquien"

mit 10 Mönchen aus der Theravada-Tradition

Puja, Spendenzeremonie, gemeinsames Essen, stille Meditation, Vortrag und lange Rezitation.

Zwischen 14 und 16 Uhr Pause.

 

Ab 14 Uhr im Dialog-Bereich des Haus der Religionen Vortrag von Prof. Jens Schlieter (Uni Bern).

„Buddhistische Ethik und Vegetarismus: historische und zeitgenössische Perspektiven“

Anschliessend Debatte mit unterschiedlichen buddhistischen Positionen, vertreten durch die Ehrw. Losang Palmo, westliche Nonne im tibetischen Buddhismus, den Ehrw. Sayan Kwanthong, thailändischer Theravāda-Mönch, Frau Prof. Dr. med. Uyen Huynh-Do, Praktizierende in der vietnamesische Tradition und Frau Marie-Christine Wegner Meyer, Vipassana- und Zen-Praktizierende. Moderation: Dr. des. Nadine Amsler, Abteilung für Neuere Geschichte (Uni Bern).

Nach dem Vortrag sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss im buddhistischen Zentrum eingeladen und zur Teilnahme an den Rezitationen der Mönche.


Freitag 29. April 2016, 19:00

"Freier Geist - Offenes Herz"

Vortrag und Meditation mit Lama Irene (Dorje Drölma)

Wir greifen gemeinsam Impulse aus dem Lodjong-Geistestrainings und der Tonglen-Meditation auf, um achtsame Präsenz und tieferes Verstehen zu kultivieren. Erklärungen, Meditation, Fragen/Antworten.


Freitag 22. April 2016, 19:00

"Zenmeditation in der Form von Thich Nhat Hanh (Plumvillage)."
Angeleitet von Thich Duc Tinh


Freitag, 8. April 2016, 19:30

"Was Meditation wirklich ist" Vortrag von Ringu Tulku Rinpoche

   > Eintritt: CHF 20.- / reduziert: CHF 15.- (AHV,IV, Stud)

Eine Einführung in die Meditation, die über 2.000 Jahre buddhistischer Weisheit auf authentische, verständliche und für unser modernes Leben relevante Weise vereint.
Die Teilnehmenden lernen, die positiven Auswirkungen der Meditation in alle Aspekte des Alltags einfließen zu lassen und erfahren, wie sie allmählich den natürlichen Frieden, die Weisheit und das Mitgefühl freisetzen können, die wir alle in uns tragen.

Samstag, 9. April 2016, 10:00 - 16:00
Meditations-Seminar mit Ringu Tulku Rinpoche
   > Eintritt: CHF 40.- / reduziert: CHF 30.- (AHV,IV, Stud)


Sonntag 20. März 2016, 9:00 - 17:00

"Buddhistische Achtsamkeitsmeditation für Kinder und Jugendliche"

mit verschiedenen Lehrpersonen


Freitag 18. März 2016,19:00
 “Entfaltung der Geistessammlung” mit Bhante Anuruddha
An diesem Abend wird die Lehrrede “Entfaltung der Geistessammlung” (Samādhi-bhāvanā' Lehrrede, Anguttara Nikaya 4, 41) besprochen mit den vier Arten der Entwicklung der Sammlung. Wir werden auch meditieren und uns austauschen.


Freitag, 11. März 2016, 19:00
"Gewaltlosigkeit" Vortrag, geleitete Meditation und Austausch
Gedanken zu Gewalt und Gewaltlosigkeit aus buddhistischer Sicht mit Sabine Hayoz Kalff
Aus buddhistischer Sicht gibt es nur ein Wir: dazu gehören alle fühlenden Wesen, alle Menschen und  Tiere. Wir sind zwar unterschiedlich, uns verbindet aber ein gemeinsamer Lebensgrund, der tiefer reicht. Wir alle möchten glücklich sein und nicht leiden. Als Menschen sind wir in besonderem Masse fähig zu Liebe und tiefer Erkenntnis. Wir sind aber auch fähig zu Ignoranz und Grausamkeit. Wie können wir das eine fördern und das andere lassen? Wie finden wir zu einem friedlichen Zusammenleben?  Der Weg beginnt bei uns selber. Der Buddhismus ist in Theorie und Praxis ein Weg er Selbsterkenntnis und ein Weg zum Ende der Gewalt.


19.Februar und 4. März 2016, 19:00

"Stille und Präsenz mit Herz" mit Ulrich Kormann

In geführter meditativer Betrachtung entfalten wir während jeweils einer halben Stunde die drei Übungsgebiete des buddhistischen Pfades der Leidbefreiung: Den Weg mitHerz (Ethik, Herzenskultur), die Kraft der Stille (Sammlung, Gemütsruhe) und das Wirken der Präsenz (Einsicht, Weisheit). Anschliessend Beantwortung von Fragen und Gedankenaustausch in der Gruppe.


Freitag 26. Februar 2016, 19:00

"Buddhas Lehre über Wahrnehmung und Erkenntnis" 

                                                                                                Vortrag und Meditation mit Franz-Johannes Litsch
Wahrnehmungen und Erkenntnisse sind grundlegend für unser Leben. Sie prägen und lenken uns wie nichts anderes. Wie aber kommen sie zustande? Geben sie uns ein zutreffendes Bild der Wirklichkeit? Wie vermeiden wir Täuschung und Selbsttäuschung? Können wir uns auf unsere Wahrnehmungen und Erkenntnisse überhaupt verlassen, oder sollten wir alles hinterfragen? Wie finden wir heilsame und leidvermeidende Orientierung im Leben, in uns selbst und in der Welt? Der Buddha hat uns dazu sehr tiefgründige und hilfreiche Antworten gegeben. Vor allem aber die Praxis der Achtsamkeit.


Freitag 12. Februar 2016,19:00

 “Einführung in den Einsichtsdialog”  mit Bhante Anuruddha

 Wir werden eine für die Arbeit in zwischenmenschlichen Beziehungen gezielt entwickelte Meditationspraxis, deren Grundlage Vipassana ist, üben. So, wie wir in der Ruhe der traditionellen individuellen Meditation bemerken, wie schnell wir uns in Gedanken und Emotionen verlieren und uns Stress aus reiner Gewohnheit selbst fabrizieren, entfaltet sich derselbe Prozess, wenn wir beim Einsichts-Dialog paarweise gegenüber sitzen und unter Anleitung gemeinsam praktizieren. Das Erlebnis der Interaktion mit anderen ermöglicht uns mit Achtsamkeit und Entspannung uns gegenseitig zu unterstützen die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.
weitere Infos unter www.metta.org und im Buch “Einsichtsdialog” von Gregory Kramer


Freitag 5. Februar 2016, 19:00

"Chan-Buddhismus, Kampfkunst und Yoga" mit Žarko Andričević

(Vortrag auf Englisch mit deutscher Übersetzung)

Der chinesische Chan-Buddhismus ist eng mit körperlichen Ausdrucksweisen verbunden: Chan in Bewegung. Žarko Andričević bildet seit vielen Jahren Yoga-Lehrer aus (Zenyoga) und unterrichtet Kenpo. Er wird uns auf die Gemeinsamkeiten dieser Wege verweisen.


Freitag 22. Januar 2016

“Stille und Präsenz mit Herz” mit Ulrich Kormann

In geführter meditativer Betrachtung entfalten wir während jeweils einer halben Stunde die drei Übungsgebiete des buddhistischen Pfades der Leidbefreiung: Den Weg mitHerz (Ethik, Herzenskultur), die Kraft der Stille (Sammlung, Gemütsruhe) und das Wirken der Präsenz (Einsicht, Weisheit). Anschliessend Beantwortung von Fragen und Gedankenaustausch in der Gruppe.


Donnerstag 31. Dezember 22:45 - 23:45

"Meditation und 108 Glockenschläge zum Jahresende" mit Marco Genteki Röss

In japanischen, buddhistischen Tempeln wird das Jahr traditionell mit 108 Glockenschlägen kurz vor Mitternacht ausgeläutet. Normalerweise ist dies eine grosse Tempelglocke und die BesucherInnen  können je einen Glockenschlag ausführen.
Zum zweiten Mal führen wir diesen Anlass, unseren Möglichkeiten entsprechend  leicht abgeändert , im buddhistischen Zentrum durch.
Marco Genteki Röss (Rinzai-Zen Tradition) wird das Herzsutra auf japanisch rezitieren und danach die  108 Glockenschläge ausführen. Währenddessen meditieren Alle auf ihre persönliche Weise in Stille.
Nach dem ausklingen des letzten Schlages sind alle TelnehmerInnen gebeten ihre Sitzkissen wegzuräumen, den Raum ohne weitere Worte zu verlassen  und so die Stimmung in Stille nach Hause zu tragen.


Freitag, 18. Dezember 2015

“Mitgefühl und Gelassenheit – Ein sanftes Herz mit starkem Rückgrat” mit Ursula Flückiger

In der Mitgefühl-Meditation lernen wir, uns dem eigenen sowie dem Leiden anderer zu öffnen und anstelle von Abneigung mit Sensibilität, Mitgefühl und letztlich mit engagiertem Tun darauf antworten zu können. Dabei entwickeln wir eine Haltung der Offenheit und des Respekts in der Beziehung zu uns selbst und zu anderen. Statt uns in schwierigen Zeiten – und wir alle haben sie – in die innere Einsamkeit der Schuldgefühle zurückzuziehen oder im Zorn um uns zu schlagen, können wir unsere Verbundenheit wahrnehmen. Um jedoch angesichts des Leidens nicht zu verzagen, brauchen wir die innere Weite der weisen Gelassenheit. Meditation, Vortrag und Zeit für Fragen.


Freitag, 11.Dezember 2015

Meditationsabend mit Vortrag mit Ven. Dr Tawalama Dhammika, Genf

Kurze, allgemeine Einführung in die Meditation und anschliessend eine geführte Anapana-vipassana Meditation. Einführung in Atmung und Konzentration auf Samatha um Vipassana zu praktizieren. Warum wir unseren Geist kultivieren sollen. Einige auf dem Pali Kanon basierende Erklärungen.

Fragen und Antworten. Metta Meditation.

Ven. Dr Tawalama Dhammika lehrt in Englisch mit deutscher Übersetzung


Freitag, 4. Dezember 2015

„Stille und Präsenz mit Herz“ mit Ulrich Kormann

Christlich-buddhistische Annäherung in meditativen Betrachtungen
In geführter meditativer Betrachtung mit sowohl buddhistischem als auch christlichem
Inhalt entfalten wir jeweils während einer halben Stunde jedes der drei Übungsgebiete des Pfades der Leidbefreiung: Den Weg mit Herz (Ethik), die Kraft der Stille (Sammlung) und das Wirken der Präsenz (Weisheit). Anschliessend Beantwortung von Fragen und Gedankenaustausch in der Gruppe.


Freitag, 27. November 2015

“Buddhismus und Psychedelikas – Hilfe oder Hindernis?” mit Vanja Palmers

Die Geschichte und Verbreitung des Buddhismus im Westen ist eng verbunden mit der Geschichte und Verbreitung einer Gruppe von Pflanzen und Molekülen, welche oft als Psychedelika (den Geist sichtbar machen) oder Entheogene (Gott erfahrbar machen) bezeichnet werden. Viele der heute praktizierenden Buddhisten sind durch entsprechende Erfahrungen zum Buddhismus gekommen, so auch der Referent. Vertragen sich diese beiden, in vieler Hinsicht so völlig verschiedenen Bemühen um / Zugänge zum Sinn und Geheimnis des Lebens, helfen sie uns beim Überwinden des Leidens, zu einem mitfühlenderem, weiseren Leben? Dieser Frage sind wir u.a. in einer Studie mit Langezeit Meditierenden nachgegangen, in einem mehr oder weniger traditionellen Zen Sesshin bekam die Hälfte der Teilnehmer am 4. Tag eine mittlere Dosis Psilocybin, die andere Hälfte ein Placebo.


Freitag, 20. November 2015

Die Macht der Heilsamen Kommunikation

Meditations Workshop  mit Bhante Sukhacitto

An diesem Abend werden wir neben der stillen Medtiation, einen Vortrag hören und im interaktiven Dialog meditativ dieses Thema ergründen.

Die Art und Weise wie wir im täglichen Leben sprechen und zuhören im Umgang mit anderen Menschen ist eine grosse Herausforderung in unserem spirituellen Leben. Der Buddha hat speziell die Rechte Rede als Teil des achtfachen Pfades zur Leidüberwindung gelehrt. Wir widmen dieser machtvolle Übung diesen Abend und werden Sprechen und Zuhören als Meditation praktizieren.


Freitag, 13. November 2015

“Die Praxis der Erkenntnis-Meditation” mit Fred von Allmen

Erkenntnis-Meditation ist ein Training in Moment zu Moment Achtsamkeit. Mit Interesse wird ein direktes Erforschen der Körperempfindungen, Gefühle, Geisteszustände und Gedanken sowie aller Sinneswahrnehmungen geübt. Durch unmittelbare Erkenntnis können leidbringende Umgehensweisen mit uns und dem Leben allmählich losgelassen werden. Gleichzeitig werden heilsame Qualitäten wie Gelassenheit, Weisheit, Freude, Verbundenheit und Mitgefühl gestärkt.


Freitag, 6. November 2015, 19:00

“Zur Klarheit finden” mit Dungsey Gyetrul Jigme Rinpoche

Achtsamkeit und Mitgefühl entwickeln durchdie heilende Kraft der Meditation.

Öffentlicher Vortrag: Eintritt 20.- / PL Mitglieder 15.- / AHV, IV, ALV, Stud. 10.-

 

Dungsey Getrul Jigme Rinpoche ist Lama der Nyngma und Kagyu Schulen des tibetischen Budhismus


Freitag, 30. Oktober 2015

Einführung in den Einsichtsdialog mit Bhante Sukhacitto

Beginn des Wochenend Retreats (Samstag 9 – ca.18 Uhr und Sonntag 9-17 Uhr, dazu bitte anmelden bei Bhante Anuruddha),Teilnahme auch nur an diesem Abend und am Samstag möglich, empfehlenswert ist aber am ganzen Kurs teilzunehmen. Ausserhalb der Dialoge wird im Kurs geschwiegen.

Wir werden eine für die Arbeit in zwischenmenschlichen Beziehungen gezielt entwickelte Meditationspraxis, deren Grundlage Vipassana ist, üben. So, wie wir in der Ruhe der traditionellen individuellen Meditation bemerken, wie schnell wir uns in Gedanken und Emotionen verlieren und uns Stress aus reiner Gewohnheit selbst fabrizieren, entfaltet sich derselbe Prozess, wenn wir beim Einsichts-Dialog paarweise gegenüber sitzen und unter Anleitung gemeinsam praktizieren. Das Erlebnis der Interaktion mit anderen ermöglicht uns mit Achtsamkeit und Entspannung uns gegenseitig zu unterstützen die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.
weitere Infos unter www.metta.org und im Buch “Einsichtsdialog” von Gregory Kramer


Freitag, 23.Oktober 2015

Ist Meditation der Weg zum Einen?

Vortrag/Meditationsabend mit Franz-Johannes Litsch (Münstertal, Deutschland)

Meditation ist nicht gleich Meditation. Es gibt in den Religionen und Traditionen sehr unterschiedliche Wege und Ziele der Praxis. Buddhistische Meditation ist nicht das Gleiche wie hinduistische oder christliche Meditation und hat auch nicht das gleiche Ziel. Dass alle Meditation und Mystik zur Erfahrung desselben höchsten Einen führt, ist ein gründliches und unhaltbares Missverständnis.
Auf dem buddhistischen Weg, auf dem es wiederum zwei grundlegende verschiedene Pfade gibt, die sich jedoch gegenseitig ergänzen – nämlich Samatha, Ruhemeditation und Vipassana, Einsichtsmeditation – geht es letztlich nicht um das Erlangen der Einheit und der Einheit mit dem Einen, sondern um die Verwirklichung von Freiheit, von Offenheit, von Leerheit (sunyata). Leerheit ist nicht Einheit, Buddhismus ist nicht Mystik. Der Vortrag versucht etwas Licht in diese Unklarheiten zu bringen, die sich aus philosophischen Grundpositionen ergeben, um damit auch unsere konkrete Praxis zu erhellen.


Freitag, 16. Oktober 2015

“Die Grüne Tara – Erleuchtung in weiblicher Gestalt” mit Sabine Hayoz Kalff

Ein Abend mit Vortrag, angeleiteter Meditation und Mantra-Singen aus der tibetischen Tradition

Der tibetische Buddhismus kennt viele erwachte weibliche und männliche Bodhisattwas und Buddhas, die den Menschen hilfreich beistehen. Sie werden in der Meditation als Lichtgestalten mit erleuchteten Qualitäten visualisiert und verehrt. Eine der populärsten ist die Gestalt der Grünen Tara. Sie verkörpert schnelle Befreiung aus dem Kreislauf des Leidens, tiefe Weisheit und tätiges Mitgefühl. Der Legende zufolge war sie die erste Frau, die Erleuchtung erlangte und wird auch Mutter aller Buddhas genannt.


Freitag, 9.Oktober 2015

“Die Wissenschaft der Meditation“ mit Diego Hangartner

Neuste wissenschaftliche Forschung hat sich in den letzten Jahren sehr für das Thema Meditation, Achtsamkeit, Mitgefühl und die persönlichen Vorteile einer Meditation konzentriert. Doch wie können nicht kompatible Weltsichten wie Religion und Wissenschaft einen Austausch führen? In dieser Präsentation wird untersucht, wie die moderne Forschung und die Naturwissenschaften im Buddhismus verankerte Begriffe prägen, wie neurowissenschaftliche und klinische Erkenntnisse das Verständnis und die Implementierungen der Meditationspraxis beeinflussen. Zudem wird aufgezeigt, wie die Beteiligung an den Forschungarbeiten das eigene Verständnis der Meditationspraxis verändert.


Freitag, 2. Oktober 2015
“Wo wir in der Meditation hängen bleiben (können oder nicht)”

mit Bhante Sukhacitto und Marc Stucky

In der Meditation läuft nicht immer alles glatt und reibungslos. Wir ergründen diesen Abend im meditativen Rahmen dieses Thema ergänzt durch einem Vortrag und Dialog mit anderen Teilnehmern. Wo schauen wir (manchmal) nicht hin in unserer Praxis?

Bhante Sukhacitto ist seit 26 buddhistischer Mönch der Theravada Tradition, lebte mit Ajahn Buddhadasa in Thailand und ist seit 1993 primär im Westen, viele Jahre auch in Klöstern der Ajahn Chah Tradition. Er lehrt oft den Einsichtsdialog, eine Form der Einsichtsmeditation (Vipassana), die Sprechen und Zuhören beinhaltet.

 

Marc Stucky begann 1978 sein Studium und Praxis erst in der Zen, dann in der Vipassana Tradition. Er erhielt die höhere Ordination in Burma und lebte 7 Jahre als Mönch in Sri Lanka. 1990 dann Studium der Psychologie und Weiterbildung zum Erwachsenenbilder. Er leitet seit Jahren die Stiftung Haus der Besinnung in der Ostschweiz. Beruflich ist er als Ausbildungsverantwortlicher eines Grossunternehmens unterwegs.


Freitag, 25. September 2015

“Achtsamkeitsmeditation” mit Yowon Choi

Achtsamkeitsmeditation ist eine Form des Bewusstwerdens und kommt aus der buddhistischen Tradition. Sie lehrt uns im gegenwärtigen Moment zu sein und zu leben und alles wahrzunehmen was kommt und geht, indem wir uns fokussieren, was im Geist und Körper geschieht. Durch die Übung der Achtsamkeit, lernen wir schrittweise die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind, die wahre Natur der geistigen und körperlichen Phänomene.

Es gibt einen Vortrag (bei Bedarf mit Übersetzung aus dem Englischen), angeleitete Meditation und Gruppengespräch mit dem Ziel, unsere Aufmerksamkeit im täglichen Leben zu verbessern.

 

Yowon Choi ist eine Einsichts Dialog Lehrerin und Psychologin. Seit 1986 hat sie mit verschiedenen Medtiationslehrern in Korea und Burma studiert. Ihre wichtigsten Lehrer waren Ven. Chungwha und Ven. Yongta in der Zen Tradition und Sayadaw U Pandita in der Vipassana Tradition. Yowon unterrichtet seit 2009 in den Niederlanden und Korea Vipassana. Sie ist zertifizierte Psychologin und MBSR Lehrerin und hat 15 Jahre in der wissenschaftlichen Forschung gearbeitet im Gebiet der Achtsamkeit und Glücksforschung.


Freitag, 18. September 2015

“Meditation – Wozu eigentlich?” mit Ariya B. Baumann

Die Praxis der Meditation gewinnt immer mehr an Popularität im Westen. Was treibt die Menschen zum Meditieren und was erwarten sie von dieser Praxis?

Die buddhistische Praxis der Meditation zielt auf ein tiefgründiges Verständnis dessen, was wir in unserem Körper, Herz und Geist erfahren. Dieses aus der direkten und persönlichen Erfahrung entstandene Verständnis befreit uns von unseren Ängsten und bewirkt ein Aufblühen von Wohlwollen für alle Lebewesen, Freundlichkeit, Mitgefühl und weisem Handeln.

 

Meditation ist viel mehr als in der Stille mit geschlossenen Augen zu sitzen.